Die kalte Stadt

2020

Im Reißbrettcharakter der vorgestellten Beziehungen und deren Muster liegt ein Charme der Novelle, der angesichts des Triumphzugs der wasserdichten Selbstdarstellungs-Egos auch in der Literatur fast schon wieder revolutionär wirkt.

Rainer Hörmann

https://samstagisteingutertag.worldpress.com 

Nov. 2020

 

Kurs auf die Freiheit. Portugal nach der Nelkenrevolution

2021

Eine kluge Reiseerzählung aus dem Portugal der 1970er Jahre ... (...) In solchen Passagen zeigt sich bereits der literarische Stil in Glöcklers späterer Azoren-Trilogie: fasziniert von den Geheimnissen verschwundener Welten. Wobei manches sich eben auch dem Wandel entzieht.

Roland Brockmann

mare, Nr. 146, Juni/Juli 2021

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Der Autor schafft wie ein Maler einen geistig-emotionalen Raum, verbindet einen neugierigen Geist mit einem offenen Herzen, schreibt poetisch-bildlich, aber auch sachlich und analytisch.  ... Große Leseempfehlung.

Petra Lohrmann

http://www.berglink.de/petra-lohrmann-las-kurs-auf-die-freiheit

Juli 2021

 

 

Rückkehr ins Dorf

2019

Nie kitschig, fast zu knapp in der Wortwahl, Sätze, Satzfetzen: Ich folge dem Dichter, dem Protagonisten durch Höhen und Tiefen und – das mag meiner Berufung geschuldet sein – mir fallen ständig Psalmverse ein, Prophetenworte und schließlich auch: Worte Jesu. Die herbe Lektüre hat mich gepackt, weil sie mich mitnimmt zu den unlösbaren Fragen der Welt: Warum Leid? Wozu Leid? Warum kann es nicht verhindert werden, wenn man es doch kommen sieht? „Die Steine ächzen. Gott ist erledigt, ich wusste es doch.“

Br. Paulus Terwitte

www.liebfrauen.net

Ein Buch, das in die Tiefe der menschlichen Psyche schauen lässt und aufzeigt, wie grauenvoll das Böse sein kann. Auch das Cover mit den dunklen, laublosen Bäumen auf einem Friedhof zeigt an, dass das Buch düster ist. Die ersten und die letzten beiden Blätter zeigen einen einsamen Friedhof in schwarz-weiß. Ein Buch, das sehr nachdenklich stimmt.

www.kriminetz.de

Wer einen klassischen Thriller oder Roman erwartet wird hier enttäuscht werden, aber für alle, die sich mit Texten gern auseinandersetzen ist das ein gutes Buch.

www.weltbild.at

Keine Trivialliteratur, die man mal eben zwischendurch liest … Nachdem ich die Inhaltsangabe und die Leseprobe gelesen hatte, freute ich mich auf eine True-Crime Story. Doch anders als erwartet bekam ich eine poetisch aufgearbeitete Tagebuchfassung zu lesen, die sich zu einem alptraumhaften Horrortrip entwickelt hat … Fazit: Ich habe mir diese Story als Dokumentation vorgestellt, aber das gefiel mir nicht. Dann habe ich sie mir als Spielfilm vorgestellt und darum vergebe ich 5 Sterne unter Berücksichtigung der Umstände und des Verlagshinweises. Wer Ahnung von Literatur, Theater und Lyrik hat, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen, wer einen Thriller oder Krimi erwartet, dem rate ich davon ab

www.hugendubel.de

Wer sich in analytischer Haltung und in Erwartung eines Krimis ans Lesen dieses Buches macht, wird entweder sehr enttäuscht werden oder seine Schwierigkeiten mit dem Stil haben.

Wer sich aber darauf einlässt und damit zufrieden ist, dass nicht alles erklärt wird bzw. erklärt werden kann und dass es eben auch viele Dinge gibt, die offen bleiben, wird dieses Buch nicht so schnell vergessen.

www.amazon.de