Ein fiktionaler Text entsteht:

Ein fiktionaler Text entsteht: Der amerikanische Maler Marsden Hartley (1877-1943), der im Pariser Kreis von Gertrude Stein verkehrte, Kandinsky und Marc kennen lernte, verbrachte einige Jahre seines Lebens in Berlin, wo er die „War Motifs“ malt. Unter anderen das Portrait eines deutschen Offiziers, Karl von Freyburg (KvF), das heute im „Metropolitan Museum of Art“ in New York hängt. Hinter diesem Gemälde verbirgt sich eine Liebesgeschichte, die im frühen Tod des Offiziers endet, der bereits 1914 in Frankreich fällt. Alle intensiven Beziehungen des Malers enden abrupt durch Krieg, Unfall, Katastrophen, Selbstmord. Hartley ist Mystiker, der, wie es scheint, am Ende seines Lebens in säkularer Religiosität Genugtuung findet. Menschen werden in seinem Schaffen zu Ikonen dieser Erfahrung. Kann es Liebe und Erfüllung geben, auch wenn alles nur Illusion oder Projektion ist? Fragen, die in meinem Buch nicht unbedingt Antworten finden.

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